150€ sind nicht genug!

Unsere Erwerbslosen AG legt Widerspruch gegen die lächerliche Einmalzahlung im Mai über 150 € für Hartz 4- und Sozialhilfe-Beziehende ein.
Die Erwerbslosen AG hat eine Widerspruchsvorlage erarbeitet, die auch ihr nutzen könnt. Diese findet ihr Hier. Reicht sie ein und teilt die Widerspruchsvorlage gerne auf allen Kanälen.

Falls ihr eine Ablehnung erhaltet, meldet euch bei uns! Wir unterstützen euch bei weiteren Schritten. Schickt uns auch gerne eure Widerspruchsbescheide zu. Mit diesen können wir uns noch besser gegen das Jobcenter wehren.

Wichtig!
Es gibt keine Rechtssicherheit und keine Garantie auf Erfolg. Dies ist ein politischer Antrag, in dem Sinne, dass wir uns unsere Rechte erstreiten wollen.

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Ab Juni 2021 neue Sprechstunden und neuer Ort

Die FAU Magdeburg findet ihr ab Juni 2021 im Stadtteilladen „Mitmischen“ in der Maxim-Gorki-Straße 40 in 39108 Magdeburg.

Nach langer Corona-Pause findet auch die Gewerkschaftliche Sprechstunde wieder statt. Ab dem 07.06., um 18 Uhr, wieder jeden ersten Montag im Monat. Telefonisch erreicht ihr die AG Gewerkschaftliche Aktion ab sofort montags bis donnerstags von 18 bis 19 Uhr.

Ab dem 04.06. wird unsere Erwerbslosen Sprechstunde beginnen. Jeden ersten und dritten Freitag im Monat um 15 Uhr im Mitmischen.

Der Kampftag der Erwerbslosen 2021 war erfolgreich, Kundgebung am 01.06.!

Am Montag dem 3. Mai, einen Tag nach dem Kampftag der Erwerbslosen, haben wir eine Kundgebung vor dem Jobcenter Magdeburg organisiert, um dort auf die Probleme der Menschen in Erwerbslosigkeit und gegen den indirekten Arbeitszwang durch das unzureichende Sozialsystem und besonders Hartz IV, aufmerksam zu machen.

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Applaus, Applaus – Rückblick auf den Catwalk der Unterdrückung am 1. Mai

Am 1. Mai organisierten wir, die Freie Arbeiter:innen Union (FAU) Magdeburg, gemeinsam mit dem Theaterkollektiv „Bühnenfrei“, den Catwalk der Unterdrückung. Bei sonnigem Wetter haben sich in über 2 Stunden mehr als 60 Menschen versammelt. Die Anwesenden haben den Geschichten von Arbeiter:innen zugehört, Gespräche geführt und sich an unserem Stand informiert. Auch die Sonderausgabe der anarchosyndikalistischen Zeitung „Direkte Aktion“ fand großen Anklang bei den Anwesenden. Während der Kundgebung entstanden immer wieder Gespräche über die Notwendigkeit der Organisierung am Arbeitsplatz.Auf dem Catwalk konnten wir die unterschiedlichen Arbeitsrealitäten mit und vor Corona darstellen. Sei es der Kollege, der am Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung fast zerbricht, die Kollegin, die sich sexistische Kommentare anhören muss, der Kollege, der im Fabrikbetrieb des Krankenhauses verzweifelt versucht seine Menschlichkeit aufrecht zu erhalten oder die Kollegin, die in den Burnout gemobbt wird.Doch eines steht fest:  Wir wollen unseren Kolleg:innen nicht nur zuhören, sondern sie dabei unterstützen, sich besser zu organisieren. Missstände und Ausbeutung dürfen wir nicht hinnehmen.

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Workers Memorial Day – Der Toten gedenken, für die Lebenden kämpfen.

Jedes Jahr am 28. April, dem Workers Memorial Day, gedenken wir als FAU Magdeburg den aufgrund von Arbeit verstorbenen und erkrankten Kolleg:innen. Weltweit werden mehr Menschen durch Arbeitsunfälle und den Folgen von Berufskrankheiten getötet (2,2 Millionen¹ ) als in Kriegen.
Täglich sterben Arbeiter:innen auf der Arbeit, auf dem Weg dorthin oder an unfallbedingten bzw. berufskrankheitsbedingten Spätfolgen. Allein in der Baubranche starben im Jahr 2020 in Deutschland 97 Kolleg:innen. Täglich ereignen sich hierzulande tausende Arbeitsunfälle. In denletzten Jahren ist die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland zwar zurückgegangen, aber dafür nimmt die Zahl der Berufskrankheiten deutlich zu.

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In die Offensive! Aktionen rund um den 1. Mai 2021

Dieses Jahr steht der 1. Mai als Kampftag der Arbeiter:innen ganz im Zeichen der globalen Pandemie! Die Belastungen und Folgen werden die Unterdrückten zahlen. Während Großkonzerne wie Amazon, Tönnies oder Mercedes Rekordgewinne einfahren, müssen Werktätige dicht an dicht diese Gewinne erarbeiten.

Weltweit werden wir, die Lohnabhängigen, in einen Wettbewerb zueinander gesetzt, um die Mehrwertproduktion anzukurbeln und überhaupt erst zu ermöglichen. Egal wo wir wohnen, welches Geschlecht wir haben, welche Nationalität uns zugeschrieben wird, wir sind im selben Kampf verwoben, ob wir wollen oder nicht. Kürzungen sozialer Dienstleistungen in öffentlichen Haushalten, Outsourcing, das Drücken von Löhnen, Privatisierungen, ansteigende Lebenshaltungskosten sowie Studiengebühren und die Zerstörung natürlicher Grundlagen sind nur einige Symptome, die im direkten Zusammenhang mit dem globalen Wirtschaftssystem stehen. Ein System, welches auf Ausbeutung und Wettbewerb basiert und die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche vorantreibt.

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Vorhang auf für den Klassenkampf!

Deine Überstunden? Unbezahlt. Die Kinderbetreuung? Irgendwie nebenbei. Feierabend? Irgendwann zwischen Meeting und Care Arbeit. So sieht bei vielen Arbeiter:innen aktuell der Alltag im Homeoffice aus. Wenn es denn überhaupt ins Homeoffice geht. Viele können nicht Zuhause arbeiten, da ihr unterbezahlter, aber „systemrelevanter“ Job das nicht zulässt – oder der Chef. Genau der Chef, der sich bei Meetings immer besonders nah zu dir herüber lehnt. Oder dir sagt, dass du ja schon echt gut deutsch sprichst.
Du hast die Schnauze voll? Wir wollen deine Stimme hören! Schreib uns von deinen Erlebnissen auf der Arbeit, von allem, was dich wütend macht, dich nervt, dich verzweifeln lässt. Am 1. Mai rollen wir der Arbeiter:innenklasse den schwarz-roten Teppich aus. Deine Geschichte wird Teil unseres Catwalks der Unterdrückung, der dich und deine Erfahrungen in den Mittelpunkt stellt. Schreibt eine E-Mail an faumd-va@fau.org oder schreibt uns auf den sozialen Medien.
Sei dabei, sei kämpferisch, sei laut!

Aufruf zur Kundgebung am 18. März

Tag der Politischen Gefangenen
Ein Angriff auf Einzelne, ist ein Angriff auf uns alle!

Am 18.03.2021, dem Tag der Politischen Gefangenen, wollen wir, die Freie Arbeiter:innen Union Magdeburg, uns um 15 Uhr auf dem Alten Markt versammeln, um auf Repressionen weltweit und in Deutschland aufmerksam zu machen.
Die Langversion: https://magdeburg.fau.org/events/kundgebung-tag-der-politischen-gefangenen/

Als anarcho-syndikalistische Gewerkschaft lehnen wir ein repressives Justizsystem ab. Gefängnisse und Geldstrafen dienen nur der Abschreckung und keiner Resozialisierung.
Seit fast 100 Jahren versammeln sich am 18. März Arbeiter:innen, um auf politische und soziale Gefangene aufmerksam zu machen. Dabei ist das Datum nicht zufällig gewählt worden. Der 18. März erinnert an den Ausbruch der Barrikadenkämpfe 1848 in Berlin und den Beginn der Pariser Kommune im Jahr 1871, aber auch an ihre Zerschlagung und die folgenden Repressionen. Die Reaktion der Monarchie übte nach ihrem Sieg an den Kommunard:innen blutige Rache. Mehr als 20.000 Männer und Frauen wurden getötet, mehr als 13.000 zu meist lebenslangen Haftstrafen verurteilt.
Die Kommune war der erste Versuch, im Herzen der kolonialen Mächte Europas eine soziale Revolution durchzuführen. Schulen für alle, Selbstverwaltung in den Produktionsstätten oder die Emanzipation der Frauen sind Themen, für die wir auch heute noch kämpfen!

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Auf die Straße zum feministischen Kampftag am 8. März!

Der 8. März ist der internationale feministischen Kampftag. Auf der ganzen Welt gehen feministische und queere Gruppen auf die Straße, um für ihre Rechte einzustehen und gegen patriarchale Herrschaft zu demonstrieren. Auch in Magdeburg wird es, wie in den letzten Jahren, zu Aktionen, einer Demonstration und (symbolischen) Arbeitsniederlegungen kommen. Die FAU Magdeburg ruft zur aktiven Teilnahme an diesen Aktionen auf. Bitte tragt eine medizinische Maske und achtet auf ausreichende Abstände.

Ganzer Tag | Überall | Feministischen Streik 2021

15:30 Uhr | Olvenstedter Platz | Kundgebung „Wir (be-)kriegen die Krise! Heraus zum Frauenkampftag“ -> https://www.instagram.com/frauenkampftag.sfo/

17 Uhr | Hasselbachplatz | Demonstration des Bündnis zum feministischen Kampftag 2021 -> https://www.instagram.com/achtermaerzbuendnis.md/

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