Klasse. Kampf. Kultur.
01.05.26 – 10 Uhr – Thiemplatz
Auch in diesem Jahr gehen wir, die Freie Arbeiter:innen-Union, gemeinsam mit Kolleg:innen zum 1. Mai auf die Straße! Dieser Tag ist Teil unserer Tradition: Wir feiern die Errungenschaften der Vergangenheit, stehen ein für unsere Klasse und zeigen klar: Wir lassen uns nicht spalten – weder durch Kriegspolitik, Sozialstaatsabbau noch durch ideologische Kulturkämpfe seitens des Kapitals.

Die Regierung Merz und die Besitzende Klasse verschärfen den Klassenkampf: Löhne stagnieren, reale Einkommen sinken seit Jahren, Sozialleistungen werden gekürzt, Renten entwertet, Arbeitsrechte werden geschliffen. Wir werden unter Druck gesetzt, um die Profite einiger weniger zu steigern. Wir sagen: Es reicht! Wir verteidigen soziale Sicherheit, kämpfen für gerechte Löhne, stabile Renten und gute Arbeitsbedingungen. Dazu gehört auch die Kampagne der FAU “Jede Stunde Zählt”: Wir stehen für ein Leben ohne Überstunden, Ausbeutung und Burnout. Wir setzen uns ein für Arbeitszeitverkürzung. Sie ist kein Zugeständnis – sondern ein Schritt zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung am Arbeitsplatz. Jede Frei gewordene Minute kann z.B. in revolutionäre Bildung oder in Organsierung unserer Nachbarschaft gesteckt werden.
Genauso wichtig ist es aber, sich gegen Aufrüstung, Militarismus und nationalistische Vergangenheitskulte zu stellen. Internationale Konflikte werden immer öfter eskaliert, während die deutsche Rüstungsindustrie profitiert. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht setzt unsere Jugend unter Druck. Statt in Menschen und soziale Infrastruktur wird immer mehr in die Militarisierung der Gesellschaft investiert.
Wir wenden uns gegen Kriegsplanungen für die Profite von Konzernen und globale Herrschaftsansprüche! Wir weigern uns, Teil ihrer Machtspiele zu werden. Frieden und Solidarität – nicht Staat, nicht Waffen – sollen die Stützpfeiler unserer Gesellschaft sein. Wir brauchen keine Regierung, Armee oder Kapitalisten. Wir wissen selber wie wir Produzieren und Verwalten
Der 1. Mai ist mehr als ein Feiertag – er ist ein Tag des Widerstands. Wir kämpfen für unsere Klasse, für die Rechte der Arbeitenden und für soziale Gerechtigkeit. Wir kämpfen für die Kultur, die uns verbindet, für Vielfalt und Solidarität. Wir kämpfen gegen Krieg, Militarisierung und soziale Spaltung.
Kommt am 1. Mai auf den Thiemplatz! Bringt Freund:innen, Kolleg:innen und Genoss:innen mit. Lasst uns gemeinsam unsere Stimmen erheben – für eine gerechte, freie und solidarische Gesellschaft!
Für die soziale Revolution – Klasse. Kampf. Kultur!
