Erwerbslosenberatung

Karte nicht verfügbar

Datum/Zeit
Date(s) - 01/11/2019
15:00 - 16:00

Veranstaltungsort
F52

Kategorien


Die Erwerbslosenberatung der FAU Magdeburg findet jeden ersten und dritten Freitag im Monat um 15 Uhr in der Friesenstr. 52 statt.

Erwerbslosenberatung – Gemeinsam gegen Vorurteile und Vereinzelung – Wir sind nicht allein!

Stress auf dem Amt? Im Rahmen der Erwerbslosenberatung der FAU immer nach dem Prinzip des kollektiv

en Handelns besprechen wir die Probleme, die wir mit dem Amt haben und wie wir solidarisch damit umgehen können. Es gehört zur Strategie der Ämter (ob Jobcenter, Agentur für Arbeit oder Sozialamt), die Menschen mit den unterschiedlichsten Mitteln zu schikanieren und sie so in miese Jobs zu zwingen. Falsch ausgestellte Bescheide, Sanktionen, unsinnige Bildungsmaßnahmen, etc. sind an der Tagesordnung. Dagegen haben wir was! Wir können uns gemeinsam wehren!

Was wir konkret tun:

  • Probleme lösen, mittels direkter Aktionen, oder Rechtsmittel
  • Ausfüllen von Anträgen
  • Durchrechnen von Bescheide
  • Solidarische Amtsbegleitung – Niemand muss allein zum Amt!
  • Widersprüche und Klagen schreiben
  • Aufklärung über Rechte und Ansprüche
  • stetige Weiterbildung in ALG1, ALG2 und Sozialhilfe
  • Über aktuelle Problemlagen hinaus diskutieren wir gemeinsam kurz- und langfristige Widerstandsperspektiven und über das Konzept von Arbeit im Allgemeinen.

Du bist akut von einer Sanktion betroffen?

Du bekommst kein Geld ausgezahlt?

Du hast ein anderes dringendes Problem?

Melde dich per Mail unter: faumd-h4@fau.org

Aus rechtlichen Gründen müssen wir anfügen: Wir sind keine Rechtsberatung.


ERWERBSLOSEN-CAFÉ

Ab 15 Uhr startet auch das Erwerbslosen-Café. Hier gibt es nicht nur die Möglichkeit zum Austausch, sondern auch Kaffee und Tee, den wir aus kollektiven Betrieben beziehen, sowie Kuchen.

Wir wollen ein politisches Bewusstein darüber schaffen, dass Hartz 4 eine repressive Funktion im kapitalistischen System einnimmt und Solidarität mit Harz 4 Empfänger:innen befördern. Jede:r kann betroffen sein. Wir schämen uns nicht und sprechen offen über unsere Situationen. Wir organisieren und solidarisieren uns miteinander und stellen uns Schikanen entgegen.

Nachbar:innen willkommen!

[ssba]